Fast 200 Jahre gelebte Freiheit
Die Geschichte des Anarchismus
Keine Idee aus dem Lehrbuch, sondern eine Bewegung aus Fleisch und Blut: von Proudhon über die Pariser Kommune und das selbstverwaltete Spanien bis zu den Mutual-Aid-Netzwerken von heute. Reise mit uns durch die Stationen.
Keine Träumerei
Zahlen einer realen Bewegung
Stationen einer Idee
Die Zeitleiste
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Österreich · um 1920
Pierre Ramus und der „Bund herrschaftsloser Sozialisten“
Der Wiener Rudolf Großmann – unter dem Namen Pierre Ramus bekannt – war die prägende Figur des österreichischen Anarchismus: Pazifist, Antimilitarist und unermüdlicher Aufklärer.
Sein „Bund herrschaftsloser Sozialisten“ wuchs in der Zwischenkriegszeit auf rund 60 Ortsgruppen und etwa 4.000 Mitglieder – die größte anarchistische Organisation des Landes. 1938 musste Ramus vor den Nationalsozialisten fliehen; 1942 starb er im Exil.
Ortsgruppen in ganz Österreich
organisierte Mitglieder
Spanien · 1936–1939
Die Spanische Revolution
Als 1936 die Faschisten putschten, antworteten die Arbeiter:innen mit etwas Beispiellosem: Sie übernahmen selbst.
Mit rund 1,5 Millionen Mitgliedern kollektivierte die anarchosyndikalistische CNT-FAI Fabriken, Straßenbahnen, Felder und Dörfer in Katalonien und Aragón. Über Jahre liefen ganze Industriezweige und Landstriche ohne Bosse – verwaltet in Räten von unten. Der größte anarchistische Gesellschaftsversuch der Geschichte.
Mitglieder der CNT trugen die Selbstverwaltung
Die ganze Geschichte lesen„Wir tragen eine neue Welt hier in unseren Herzen. Diese Welt wächst in dieser Minute.“
Buenaventura Durruti, CNT-FAI, 1936 (sinngemäß)
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